5 Survival Hacks für den Start ins Homeoffice

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Unentdeckte Möglichkeiten, grenzenlose Freiheiten – Das Arbeiten von zu Hause bringt so manche Vorteile mit sich. Egal ob Sie dieses unbekannte Terrain freiwillig betreten oder es die Umstände erfordern, Sie werden schnell zu der Erkenntnis kommen: Die Reise ins Homeoffice ist kein Pauschalurlaub.
Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden ist vielmehr eine Expedition in unbekannte und dennoch heimische Gefilde, die Sie vor allerlei Herausforderungen stellen können.

Wie Sie sich am besten wappnen, damit ihr Start ins Homeoffice nicht zu einem Höllentrip wird, erfahren Sie hier. Wir von YUPER entertainment® haben für Sie die 5 besten Survival Hacks für das Arbeiten in den eigenen vier Wänden zusammengestellt!

Frau im Homeoffice
Homeoffice
Die Arbeit von zu Hause aus ist mit vielen Vorteilen verbunden, doch es gibt ein paar Dinge zu beachten

# 1 FIRST CLASS ODER ECONOMY? – Der richtige Arbeitsplatz

Der erste Tag im Homeoffice steht an. Sie schauen sich in Ihrer Wohnung um und fragen sich, wie sollte der richtige Homeoffice-Arbeitsplatz aussehen? Optimal wäre ein eigenes Arbeitszimmer mit Schreibtisch und, nicht zu unterschätzen, einer verschließbaren Tür. Ist dies nicht möglich, tut es auch eine kleine Nische in einem Raum Ihrer Wahl. Die perfekte Schreibtischposition befindet sich aus ergonomischer Sicht seitlich entlang eines Fensters . So profitieren Sie von natürlichem Licht, ohne störende Bildschirmspiegelungen zu riskieren. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist ein Vorhang oder eine Jalousie empfehlenswert. Die optimale Sitzposition ergibt sich aus der sogenannten “ 90 Grad Regel ”. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen Waden und Oberschenkeln, Oberschenkeln und Oberkörper, Unterarmen auf der Armlehne und Schultern an der Rückenlehne ein 90 Grad Winkel herrschen sollte. Kleine Dehnübungen und regelmäßiges Aufstehen innerhalb der Arbeitszeit helfen Ihnen dabei möglichen Verspannungen vorzubeugen.

Icon Frau am Schreibtisch
Sitzposition
Bei längerem Sitzen empfiehlt sich eine individuelle Ausrichtung von Tisch und Bürostuhl

Für viele ist es dagegen nur allzu verführerisch, sich nach dem Aufstehen mit dem Laptop direkt auf die Couch fallen zu lassen. Dass diese bei den meisten Menschen eh zum Lieblingsplatz im Haus gehört, wurde vor Kurzem sogar in einer Trendumfrage von ImmobilienScout24 bestätigt. Dort gaben ganze 76 Prozent der Befragten an, dass das Sofa als gemütlicher Platz zum Entspannen unbedingt zu einem gelungenen Zuhause gehört. Was für die Freizeit gut ist, kann doch zum Arbeiten nicht schaden, oder?

Doch! Zwar fühlen Sie sich zwischen den bequemen Sofakissen wahrscheinlich, wie im Business-Bereich von Singapore-Airlines, doch kann eine liegende Position auf Dauer einige Probleme mit sich bringen. Rücken- und Kopfschmerzen, aufgrund von Verspannungen, sind oftmals die schmerzhaften Begleiterscheinungen von zu langem Liegen. Noch schlimmer sieht es aus, wenn Sie das Bett zum Arbeiten gar nicht erst verlassen. Hier können sich, neben den körperlichen Risiken , auch noch Schlafstörungen bemerkbar machen . Zahlreiche Studien ergaben, dass das Arbeiten im Schlafzimmer anfälliger für Einschlafprobleme macht, da das Bett instinktiv nicht mehr nur als Ort der Ruhe und Entspannung wahrgenommen wird. Gerade Personen, die bereits mit Schlafproblemen
kämpfen, wird dringend vom Bett als Arbeitsstätte abgeraten.

Kleiner Junge auf Sofa
Sofa als Arbeitsplatz
Arbeiten im Liegen hört sich erstmal sehr bequem an, kann aber zu einigen gesundheitlichen Problemen führen

Ein weiterer Nachteil am “liegenden” Arbeiten ist der Platzmangel. Eine Email zu schreiben ist kein Problem, doch was ist mit Aufgaben, die neben Laptop auch noch Ordner, Dokumente, Planer und Kalender benötigen? Und wenn dann der Kugelschreiber zum 30. Mal in der Sofaritze verschwunden ist, sollten Sie sich wirklich Gedanken machen, ob der von Ihnen gewählte Arbeitsplatz wirklich der Richtige ist.

# 2 DRESS TO IMPRESS – Die richtige Arbeitskleidung

Wenn Sie eine Reise planen, informieren Sie sich sicher vorher, wie das Wetter wird, was Sie unternehmen wollen und packen dementsprechend Ihren Koffer. Für die Reise ins Homeoffice müssen Sie Ihre eigenen vier Wände nicht verlassen, dennoch werden Sie jeden Tag vor die Frage gestellt: Was ziehe ich bloß an? Leger in Jogginghose und T-Shirt? Oder businesslike in Anzug oder Kostüm?

Generell gibt es natürlich kein richtig oder falsch. Dennoch zeigt sich, dass sich das morgendliche Fertigmachen fürs Büro positiv auf den Arbeitsalltag im Homeoffice auswirkt . Es gibt dem Tag Struktur und fördert die Routine, die sich wiederum positiv auf Wohlbefinden und Produktivität auswirken kann. Weiteres zur Strukturierung des Alltags im Homeoffice finden Sie übrigens unter Punkt #3 . Und keine Angst! Es muss natürlich nicht gleich das enge Designerkleid mit perfektem Lidstrich oder der steife Anzug mit top frisierten Haaren sein.

Vielleicht gehören Sie ja zu den Personen, die das Nacktsein im (Homeoffice-)Arbeitsplatz für sich entdecken. Laut einer Studie aus dem Jahr 2006 sitzt fast jeder achte Mann und sieben Prozent der Frauen nackt vor dem heimischen PC. Die Forschungsergebnisse, ob Nacktheit mit gesteigerter Produktivität zusammenhängt, stehen noch aus. Ein Beleg dieser Art würde sicher für einiges an Aufsehen sorgen.

Männer im Homeoffice

Frauen im Homeoffice

Zählen Sie sich dagegen eher zu den 39 Prozent, die den Schlabberlook aus Pullover und Jogginghose bevorzugen und sich nach einiger Zeit im Homeoffice überlegen, wann sie sich zum letzten Mal die Haare gewaschen haben? Dann seien Sie sich bewusst, dass die Grenze zwischen Bequemlichkeit und Verwahrlosung manchmal dünner ist, als man
wahrhaben möchte. Zudem kann der “Flodder-Look” auch der ein oder anderen Peinlichkeit führen. Beispielsweise wenn aus dem Telefonat mit dem wichtigen Kunden spontan eine Video-Konferenz wird oder wenn unangekündigt der Kollege klingelt, um vertrauliche Unterlagen vorbeizubringen.

# 3 I WANT IT ALL! – Struktur im Homeoffice

Kennen Sie das auch? Sie nehmen sich für den Tag so viel vor. Sie möchten unbedingt dies und das noch erledigen. Im Urlaub ist das meist auch nicht anders. Wir fahren an einen Ort und sind nur drauf und dran von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu rennen. Wenn man uns zu Hause dann fragt, wie es war, können wir das meist gar nicht so richtig beantworten. Aber zumindest können wir dem Fragenden stolz über 3.500 Handybilder unter die Nase halten. Wenn Sie im Homeoffice-Alltag zu Atem kommen wollen und Abends mit einem guten Gewissen den PC ausschalten möchten, dann ist Struktur das A und O.

Nehmen Sie zu Wochenbeginn, noch bevor Sie zu Ihrem Arbeitsplatz gehen, der wie erwähnt bestenfalls weder Bett oder Couch ist, Zeit und erstellen Sie eine Liste mit Zielen, die Sie diese Woche erreichen möchten . Das können Projektabschlüsse, anstehende Deadlines oder fällige Gesprächstermine sein. Aber auch private Dinge, die Sie erledigen müssen. Das Niederschreiben hilft Ihnen Ihre Aufgaben zu veranschaulichen und ermöglicht Ihnen gleichzeitig den Kopf frei zu bekommen. Sie müssen sich nun nicht mehr die ganze Zeit selbst erinnern, was Sie noch zu tun haben. Sollten unter der Woche weitere Ziele hinzukommen, dann fügen Sie diese einfach hinzu. Ist eine Aufgabe erledigt, dann streichen Sie diese von der Liste. So behalten Sie, sowohl über Arbeit, als auch den Privatbereich, immer den Überblick. Ein Zeitplan kann Ihnen ebenfalls dabei helfen, Struktur in Ihren Homeoffice-Alltag zu bekommen und Ihre Wochenziele zu erreichen.

Gedächtnishilfe
Haben Sie immer einen Stift und Block zur Hand um spontane Einfälle festzuhalten
Aufgaben
Legen Sie sich einen kleinen Zettel an, auf dem Sie Ihre täglichen Aufgaben festhalten
Checkliste
Behalten Sie Ihre Aufgaben im Überblick und streichen Sie die Dinge weg, die Sie erledigt haben
Hand Beschriftung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Einhalten von festen Pausenzeiten. Nur zu schnell, weicht man im Homeoffice allmählich von den Büroarbeitszeiten ab. Man fängt später an, verteilt seine Pause auf viele kleine Auszeiten und arbeitet teilweise noch bis in den späten Abend hinein. In Ausnahmefällen ist dagegen nichts einzuwenden. Dennoch sollten Sie darauf achten feste Zeiten für Ihren Arbeitstag aufzustellen und einzuhalten. Hier kommt auch der bereits erwähnte Zeitplan ins Spiel. Schreiben Sie Ihre festen Bürozeiten auf, fangen Sie in der früh pünktlich an und haben Sie nach Arbeitsschluss kein schlechtes Gewissen den PC auszuschalten. Bei der Abgrenzung hilft auch eine räumliche Trennung, das heißt während der Pausenzeit und nach Feierabend den Arbeitsplatz, und noch besser die Wohnung, zu verlassen. Ein Spaziergang an der frischen Luft stärkt Ihre Gesundheit und hilft erwiesenermaßen einen freien Kopf zu bekommen.

# 4 STAY FOCUSED! – Ablenkungen vermeiden

Bei einer gefährlichen Expedition kann eine Ablenkung das Todesurteil bedeuten. So schlimm steht es im Homeoffice natürlich nicht! Hier wirkt sich Ablenkung hauptsächlich negativ auf Ihre Produktivität aus. Aber es ist ja auch verführerisch: Sie sitzen an Ihrem Arbeitsplatz und neben Ihnen liegt das Buch, das Sie erst vor ein paar Tagen begonnen haben. Sie waren gestern Abend vor dem Schlafengehen an einer besonders spannenden Stelle und fragen sich schon die ganze Zeit, wie es wohl für den Protagonisten weitergehen wird. Schon ist Ihre Hand am Buch. Sie sind mit Ihrer Arbeit in den letzten Stunden so gut vorangekommen, da können fünf Seiten zur Belohnung ja nicht schaden. Schnell ist mehr als eine Stunde vergangen und Ihr Protagonist hat seine Krise überwunden. Sie klappen das Buch zu. Sie wissen jetzt zwar, wie es ausgeht, doch für die wichtige Online-Präsentation morgen um neun Uhr haben Sie sich noch nicht einmal das Layout ausgesucht.

Sie vermeiden derartige Ablenkungen am besten, wenn Sie Arbeit und Freizeit konsequent trennen . Dies ist keine neue Weisheit, doch gilt sie gerade im Homeoffice mehr denn je. Entfernen Sie potentielle Gefahrenquellen, wie Bücher oder Spielekonsolen, aus Ihrem Sichtfeld. Schalten Sie Ihr Privathandy während der Arbeitszeit stumm. Es ist absolut nichts verwerfliches daran ab und an Handy-Nachrichten zu lesen. Das Maß ist entscheidend ! Denken Sie in der jeweiligen Situation daran, ob Sie dies jetzt im Büro auch tun würden. Ihr Vorgesetzter würde Sie beispielsweise ziemlich verdutzt anschauen, wenn Sie während der Arbeitszeit auf Ihrem Smartphone die neueste Folge “Stranger Things” streamen würden.

Ein weiteres großes Risikogebiet ist der Haushalt . Wäsche zusammenlegen und Staubsaugen gehören nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen, doch sie sind eine willkommene Abwechslung, wenn es mit der Arbeit gerade mal überhaupt nicht vorangehen will. Schnell ist am Ende des Tages die Wohnung blitzblank, doch im Postfach tummeln sich Berge von ungelesenen E-Mails und unbearbeitete Dokumente. Auch hier gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn ! Stellen Sie den Wäschekorb nicht neben den Schreibtisch und werfen Sie die Spülmaschine erst nach Feierabend an. Glauben Sie uns, das dreckige Geschirr wird Ihnen nicht davonrennen!

# 5 I FEEL LONELY – Einsamkeit vorbeugen

Gehören Sie zu den Menschen, zu dessen Träumen es zählt einmal im Leben auf einer einsamen Insel zu stranden? Nichts weiter als weißer Sand, Meer und Kokosnüsse. Oder gehören Sie zu den Personen, die am liebsten viele andere Menschen um sich haben und am liebsten in der Gruppe verreisen? Unabhängig der persönlichen Präferenz, kann die Einsamkeit im Homeoffice jeden erwischen . Gerade Alleinlebende sind davon betroffen. Die Beschränkung auf ausschließlich virtuelle Kontakte, kann unter Umständen psychische Erkrankungen, wie Depressionen, begünstigen .

Frau am Fenster
Einsamkeit
Für nicht wenige Menschen führt die Arbeit im Homeoffice zu depressiven Verstimmungen

Beugen Sie dem Homeoffice-Blues vor und halten Sie regelmäßig Kontakt zu Mitarbeitern, Freunden und Familie. Arrangieren Sie gemeinsame (virtuelle) Mittagspausen mit Ihren Kollegen. Essen Sie gemeinsam und tauschen Sie sich aus. Dies fördert nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern trägt auch zu einem positiven Betriebsklima bei. Viele Absprachen bleiben im Homeoffice eh auf der Strecke, da eine Nachricht oder ein Anruf meist mehr Überwindung kosten, als mal kurz den Kollegen am Schreibtisch nebenan anzusprechen. Suchen Sie gezielt den Kontakt. Ihren Mitarbeitern wird es sicher ähnlich gehen, wie Ihnen.

Gehen Sie nach Feierabend raus und treffen Sie sich, falls es die Umstände erlauben, mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern. Lassen Sie den Arbeitsstress zurück und belohnen Sie sich mit einem Essen im Restaurant. Sie sind die virtuellen Videokonferenzen und Telefonanrufe leid? Dann schnappen Sie sich Papier und Stift und schreiben Sie mal wieder einen Brief! Erlauben Sie sich den Spaß und verschicken eine Postkarte aus Ihrem Homeoffice-Domizil. Sie haben ein Hobby? Dann schauen Sie sich nach Gleichgesinnten um. Treten Sie in einen Verein ein oder melden Sie sich im Fitnessstudio an. Tun Sie Dinge, die Ihnen gut tun und das am besten außerhalb der eigenen vier Wände.

Falls Sie über Ihre Einsamkeit reden möchten oder depressive Verstimmungen verspüren, dann nehmen Sie die Hilfe der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wahr und rufen Sie an unter: Deutschlandweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei) oder Telefonseelsorge 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 (kostenfrei).

BONNE VOYAGE!

Wie Sie sehen, bringt der Start ins Homeoffice so einige Veränderungen im (Arbeits-)Alltag mit sich. Wir hoffen, dass wir Sie mit unseren Tipps für Ihre Reise wappnen und Ihren Einstieg erleichtern können. Seien Sie sich bewusst, dass Sie im Laufe der Zeit durchaus noch auf weitere Herausforderungen stoßen werden. Egal ob vorübergehend oder als Dauerlösung, das Arbeiten in den eigenen vier Wänden bedeutet erstmal eines: Eine große Umstellung . Es wird produktive und weniger produktive Tage geben. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, nehmen Sie unsere Tipps als Anregung an und scheuen Sie nicht davor zurück, sich Hilfe zu holen.

Wir von YUPER entertainment® wünschen Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

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